| Ertrags- und
Produktivitätsoptimierung
Die Entwicklung der Kosten- und
Ertragssituation der letzten Jahre zwingt die Unternehmer
zum Umdenken: von der produktionsgesteuerten zur
kostengesteuerten Unternehmensführung! Wo früher
Produktionskennzahlen, Ausbeutewerte und andere Richtwerte
entscheidend waren, treten heute betriebswirtschaftliche
Daten in den Vordergrund:
- Mit welchen Produkten verdienen Sie Geld und mit welchen nicht? Und
wieviel?
- Welche Geschäftsbereiche sind rentabel und welche nicht? Und welchen
Einfluss haben diese auf das Gesamtergebnis? Nur wer
weiss, wo und womit wieviel Geld verdient,
respektive verloren wird, kann seine Produktion,
seine Verkaufsbemühungen und die Rohstoffbeschaffung
entsprechend anpassen. Die Erfahrung zeigt,
dass einige wenige Produkte einer Geschäftseinheit
oft sehr hohe Verluste verursachen und so das
Geschäftsergebnis negativ beeinflussen. Eine Verringerung
dieser Produkte bringt häufig eine entscheidende
Ergebnisverbesserung, in der Regel sogar bei einer
niedrigeren Produktionsleistung.Die
„Milchbüchleinrechnung“ besagt, dass bei einer
Steigerung der Produktionsleistung die Kosten je
Produkteinheit sinken. Dies trifft in der Regel auch zu,
aber ist es wirklich die richtige Lösung? Denn:
- Wer verkauft die grössere Produktmenge am Markt?
- Woher nimmt man die zusätzlichen Mitarbeiter
- Stehen genügend Rohstoffe und -materialien zur Verfügung?
- Und lässt das die bestehende technische Einrichtung ohne
Zusatzinvestitionen zu?
Ziel muss in der Regel sein,
den Ertrag bei gleichbleibender Produktionsleistung zu
optimieren!
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