| Von der Ist-Analyse bis zur
Unternehmensstrategie
Innovation ist der
Motor der Wirtschaft, betont der Geschäftsführer der Holzindustrieberatung
(HiB), Weyer,
Josef Lumplecker. Er bietet mit dem vor 12 Jahren gegründeten Unternehmen
maßgeschneiderte Lösungen an. Zum Kundenkreis zählen Betriebe mit handwerklicher und
industrieller Fertigung wie Säge-, Leimholz- und Hobelwerke, Fertighausbetriebe,
Zimmereien, Holzbauunternehmen, Türen-, Fenster- und Möbelhersteller, etc. von fünf bis
200 Mitarbeitern. Im Tischler- und Zimmereibereich laufen vier Kooperationsprojekte,
gefördert von der EU, dem Wirtschaftsministerium, den Kammern und Eco Plus.
Intensive Zusammenarbeit mit Kunden
Die intensive Zusammenarbeit mit den Kunden führt immer wieder zu
innovativen Lösungen bei der Produkt- und Verfahrensentwicklung, der Erschließung neuer
Geschäftsfelder sowie bei Kooperationskonzepten mit Herstellern und Verarbeitern.
Brainstorming und Ist-Analysen, die innerhalb von drei bis zehn Manntagen durchgeführt
werden, zeichnen ein Bild der gegenwärtigen inneren und äußeren Situation des
ratsuchenden Betriebes. Ins Licht der Scheinwerfer rücken vor allem die interne
Organisation, der Umsatz und die Kostenentwicklung, die Stärken und Schwächen sowie die
Chancen und Risiken. Weiters wird der Beschaffungsmarkt (Personal, Halbzeuge,
Unternehmenserweiterung) dem gestrengen Auge des Beraters ausgesetzt. Der Markt und das
Umfeld des Betriebes nimmt Lumplecker ebenso unter die Lupe wie die Zielgruppe der
Abnehmer und Kunden. Die Konkurrenz beobachtet man ebenfalls genau. Als Abschluß der
Analyse stellt Lumplecker Umsatz, Personal, Geschäftsfeld, Deckungsbeitrag und
Arbeitsstudie zusammenfassend dar.
Um zu Informationen zu gelangen, werden Kollegen, Kunden, Mitarbeiter, Statistiken,
Zeitungen, etc. zu Rate gezogen und Marktrecherchen betrieben. Man muß der Zeit voraus
sein und Trends schon in Ansätzen erkennen können, so Lumplecker.
Die Zukunft der Unternehmen
Für die ratsuchenden Unternehmen erstellt die Lumplecker Holzindustrieberatung
aufgrund der Analysen ein Leitbild und eine Strategie je nach Geschäftsfeld. Letztere
wird für den Markt, die Zielgruppen und die Potentiale festgelegt. Hinzu kommt noch die
Ausrichtung auf die Produkte und Sortimente und deren Ziele und Maßnahmen.
Über den Vertrieb, die richtige Marketingstrategie, Kommunikation und Werbung zerbricht
man sich ebenfalls den Kopf. Eine wichtige Sollgröße ist darüber hinaus der Umsatz je
Geschäftsfeld, der grob abgesteckt wird. Der zu erreichende Deckungsbeitrag pro
Arbeitsstunde innerhalb eines Geschäftsbereiches wird formuliert. Ziele und Maßnahmen
des Personals und der Organisation legt Lumplecker in Zusammenarbeit mit den zu beratenden
Unternehmen fest, was in einer zusammenfassenden Planung, Kalkulation und
Deckungsbeitragsrechnung als fertiges Unternehmenskonzept abgeschlossen wird. Um die
Umsetzung zu kontrollieren, werden laufend Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt.
Know-how, Gespür für Trends sowie langjährige Erfahrung und Kontakte zu vielen Firmen
sind ein Markenzeichen des Josef Lumplecker, der am 5. November gemeinsam mit Prof. Julius
Natterer, ETH Lausanne/CH, und dem bekannten Journalisten Franz Alt beim Holzbausymposium
von Weinig in Tauberbischofsheim referieren wird. Mindestens ein bis zwei Jahre dauert so
ein Prozeß der Unternehmensberatung, so der Geschäftsführer.
Für die ratsuchenden Unternehmen erstellt die Lumplecker Holzindustrieberatung
aufgrund der Analysen ein Leitbild und eine Strategie je nach Geschäftsfeld. Letztere
wird für den Markt, die Zielgruppen und die Potentiale festgelegt. Hinzu kommt noch die
Ausrichtung auf die Produkte und Sortimente und deren Ziele und Maßnahmen.
Über den Vertrieb, die richtige Marketingstrategie, Kommunikation und Werbung zerbricht
man sich ebenfalls den Kopf. Eine wichtige Sollgröße ist darüber hinaus der Umsatz je
Geschäftsfeld, der grob abgesteckt wird. Der zu erreichende Deckungsbeitrag pro
Arbeitsstunde innerhalb eines Geschäftsbereiches wird formuliert. Ziele und Maßnahmen
des Personals und der Organisation legt Lumplecker in Zusammenarbeit mit den zu beratenden
Unternehmen fest, was in einer zusammenfassenden Planung, Kalkulation und
Deckungsbeitragsrechnung als fertiges Unternehmenskonzept abgeschlossen wird. Um die
Umsetzung zu kontrollieren, werden laufend Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt.
Know-how, Gespür für Trends sowie langjährige Erfahrung und Kontakte zu vielen Firmen
sind ein Markenzeichen des Josef Lumplecker, der am 5. November gemeinsam mit Prof. Julius
Natterer, ETH Lausanne/CH, und dem bekannten Journalisten Franz Alt beim Holzbausymposium
von Weinig in Tauberbischofsheim referieren wird. Mindestens ein bis zwei Jahre dauert so
ein Prozeß der Unternehmensberatung, so der Geschäftsführer.
Alle Erfolgsfaktoren nützen
Folgende Maximen und Faktoren sind bei der Lösungsfindung zu beachten:
- nicht die Produktions- bzw. Leistungsmöglichkeiten sondern die Kundenwünsche
entscheiden über den Erfolg
- Qualität soll ein kompromißloser Grundsatz sein: Mängel bei der Qualität lassen sich
nicht durch aggressivere Werbung ersetzen
- vorhandene Stärken gehören ausgebaut
- die Kundenzufriedenheit und das Eingehen auf Bedürfnisse stellt das oberste Ziel dar,
das seinen Niederschlag im Ergebnis (= Gewinn) findet
- Aufbau von Erfolgspotentialen, wobei der "Mut zur Lücke" (nicht überall
mitmischen) groß geschrieben wird
- Fähigkeit und Motivation bei den Mitarbeitern
- sich Zeit nehmen, um über Zukunftsperspektiven nachzudenken
Beratung aus erfahrenen Händen
Alle Mitarbeiter des HiB-Teams haben eine Ausbildung in den Lehrberufen Tischler,
Zimmerer oder Säger, eine Weiterbildung an einer Fachhochschule oder Technikerschule für
Holzberufe und eine spezielle Ausbildung in Betriebswirtschaft, Marketing, Vertrieb und
Refa genossen. So ist die Verbindung von praktischem und theoretischem Wissen
verantwortlich dafür, daß speziell auf die Wünsche der zu beratenden Firmen eingegangen
werden kann.
Dazu kommt noch der tägliche Umgang mit Personen aus der Praxis, die in Diskussionen
wertvolle Tips geben. So schließt sich die "Holzkette" vom Rundholz zum
fertigen Produkt. Eine flexible, auftragsbezogene Fertigung ist Lumpleckers Maß der
Dinge.
Internationale Beratungstätigkeit
Lumpleckers Aktionsradius verteilt sich nicht nur auf Österreich,
sondern erstreckt sich auch auf Deutschland, Schweiz, Südtirol, dem ehemaligen
Jugoslawien, Ungarn, Tschechien und Belarus (Weißrußland). Im Land von Väterchen Frost
erstellte man im Auftrag der Weltbank zusammen mit einem Forstexperten eine Studie, wo der
Finanzbedarf für eine exportorientierte Produktion von Schnittholz, Konstruktionsholz und
die Energiegewinnung aus Restholz am Beispiel von bereits bestehenden Sägewerken
(südlich und nördlich von Minsk) untersucht wurde. Das Konzept ist auf diese 83
Sägewerke übertragbar. Derzeit prüft man die Liefermöglichkeiten von
Schnittholztrocknern, Kesselanlagen, Hobelanlagen, etc. Dieser Dienstleistungsexport
steckt noch in den Kinderschuhen, obwohl seitens der EU Unterstützung (Tacis-Phare bzw.
Joop-Projekte) gewährt werden kann.
Mit der "Reaktivierung bestehender Leimholzwerke" befaßte sich eine weitere
Studie, die man auf Wunsch eines schweizer und russischen Unternehmens ausführte.
Aufgrund einer Neuausrichtung eines international tätigen Holzgroßhandelsunternehmens
erstellt HiB ein Konzept zur Optimierung der Wertschöpfungskette für Lieferanten in
Österreich und Tschechien.
Die Visionen
Für einen in Österreich tätigen Verein analysiert HiB die
Produktionsbetriebe bezüglich ihrer "Holzkette". Folgende Zielsetzung hat man
vor Augen: Dem Kunden soll ein vollständiges Lieferprogramm für den Wohnhausbau geboten
werden, was letzlich zu einer guten Auslastung der regional angesiedelten
"hölzernern" Betriebe führen soll.
Gegründet wurde das Unternehmen HiB mit der Vision, einen Beitrag zur Verarbeitung von
Schnittholz zu Halbfertigfabrikaten zu leisten. Aus der Vortrags-, Beratungs- und
Planungstätigkeit sind inzwischen 14 individuell gestaltete Betriebe zur Herstellung von
Konstruktionsvollholz, Massivholzplatten, Fensterkantel,
High-Tech-Abbundzentren,
Holzhäuser, Möbel sowie Fenster und Türen entstanden, die erfolgreich am Markt agieren.
Nach dieser jahrelangen Entwicklungsarbeit zeichnen sich jetzt die ersten großen Erfolge
ab, freut sich Lumplecker.
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