| Consulting für die
Holzbranche
Schritt für Schritt zum Unternehmenserfolg
Rohfassung von Thomas
Lüthi
Hat mein Unternehmen, meine
Unternehmensstruktur und -grösse überhaupt noch eine Chance?
Gibt es aus der Spirale Erlös-Herstellkosten-Produktionszwang
ein Entrinnen? Sind meine Produkte in Zukunft noch gefragt und
können sie den gewünschten Erlös erzielen?
So allgegenwärtig diese Fragen im unternehmerischen Alltag
sind, so einfach sind die Antworten: ja, es gibt eine Chance,
es gibt ein Entrinnen und es gibt einen Markt! Aber welche,
wie und wo? Die Beantwortung dieser Fragen ist hingegen
weniger einfach.
Die Lumplecker Holzindustrieberatung GmbH, mit Sitz im
Oberösterreichischen Weyer, beschäftigt sich seit 1986 mit
diesen Themen. Zum Kundenkreis zählen Betriebe mit
handwerklicher und industrieller Fertigung wie Säge-,
Leimholz- und Hobelwerke, Fertighausbetriebe, Zimmereien und
Holzbauunternehmen, Türen-, Fenster- und Möbelhersteller.
Beispiel Sägebranche
Gerade die Sägebranche sieht sich mit der einleitenden
Fragenstellung immer stärker konfrontiert. Vor allem auch,
weil von verschiedenen Seiten immer wieder behauptet wird, in
Österreich würde es bis in wenigen Jahren nur noch wenige
Sägewerke geben. Die Frage, ob ein kleiner oder mittelgrosser
Betrieb langfristig Überlebenschance hat, drängt sich also
auf.
Auch die Problematik der immer geringer werdenden Spannen
(stagnierende Erlöse, steigende Produktionskosten)
beschäftigt täglich. Eine Steigerung der Produktionsleistung
zur Senkung der Kosten ist hier jedoch nicht die richtige
Lösung, denn dies zieht neue Probleme mit sich:
Rundholzbeschaffung, Absatzmarkt, Kuppelprodukte.
Nicht die Kostensenkung ist also das Ziel, sondern die
Ertragsoptimierung: ein möglichst hoher Deckungsbeitrag je
Schicht! Dazu dient als Basis eine Kostenanalyse, die den
Ist-Zustand darstellt und bereits erste Rückschlüsse über
das Unternehmen gibt. Darauf folgt eine Produktanalyse, bei
der mit Hilfe entsprechender Software Produkte, resp.
Schnittbilder kalkuliert und deren Gewinn oder Verlust je
Zeiteinheit ermittelt werden. Zwar kennt ein Unternehmer in
der Regel seine "guten" und "schlechten"
Produkte, die Unterschiede sind jedoch oft erstaunlich hoch.
Nun werden Überlegungen angestellt, ob die verlustbringenden
Produkte wirklich erzeugt werden müssen - etwa aus Gründen
der Kundenbindung oder des Rohstoffes wegen - oder ob sie zu
Gunsten gewinnbringender Produkte reduziert werden können.
Die Auswirkungen dieser und anderer Massnahmen werden in
verschiedene Szenarien simuliert und mögliche Entwicklungen
dargestellt.
Und plötzlich gibt es auch auf das Wie und Wo eine Antwort;
eine langfristige Perspektive tut sich auf. Natürlich gilt es
jetzt, die entsprechenden Massnahmen umzusetzen und den Erfolg
laufend zu kontrollieren.
Nach diesem Schema sind in den letzten Jahren zahlreiche
Betriebe der Holzbranche - vom Kleinbetrieb bis zur
Holzindustrie - erfolgreich beraten und betreut worden.
Drohende Verluste oder gar Konkurse konnten vermieden und das
Unternehmen auf die Erfolgsstrasse zurückgebracht werden!
Ost-Erweiterung
"1974 bis 1975 war ich als junger Holztechniker von einem
deutschen Unternehmen beauftragt, eine neue Möbelfabrik in
der Slowakei in Betrieb zu nehmen.", sagt Josef
Lumplecker, "Dem Ruf von Unternehmen aus der Slowakei um
Beratungsunterstützung vor drei Jahren bin ich sofort
gefolgt, nachdem mir das Land nicht fremd war."
Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Slowakei hat
gezeigt, dass dieses Land für Mitteleuropäische
Holzunternehmen immer interessanter wird, da die Slowakei
über grosse und qualitativ hochwertige Weich- und
Hartholzressourcen verfügt, die Personal- und
Fertigungskosten sehr viel niedriger sind als in Mitteleuropa
und die Rechtssituation für Unternehmen den EU-Richtlinien
angepasst werden.
Um über ideale Voraussetzungen zu verfügen wurde per 1.
August 2002 die Lumplecker Wood Consult spol.s.r.o., mit Sitz
in Zilina, als Partnerfirma der Lumplecker
Holzindustrieberatung GmbH gegründet. Neben der Betreuung und
Beratung der Firmen vor Ort ist einer der Schwerpunkte dieser
Firma die Unterstützung mitteleuropäischer Firmen bei deren
"Ost-Erweiterung", also bei
- Suche nach Unternehmen und Standorten für die Neugründung,
Beteiligung, Übernahme und Kooperation
- Analyse der Rohstoff-, Halbfabrikate-, Produkte- und
Marktsituation
- Neu- und Umplanung von Firmen, Betreuung bei der
Realisierung und laufende Optimierung
- Aus- und Weiterbildung des Personals.
Für zahlreiche Unternehmen wird das Thema "Ost" in
den nächsten Monaten und Jahren interessant werden - nicht
nur für Grossbetriebe, auch KMU's werden sich damit
beschäftigen. Die Firma Lumplecker hat ihrerseits ihre
Ost-Erweiterung bereits vollzogen. Die Brücke ist also
geschlagen, für interessierte Firmen steht das nötige
Know-how und Beziehungen zur Verfügung.
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